Viele Menschen haben Ideen. Manche Menschen setzen sich Ziele. Doch nur wenige machen sich einen Plan, an dem sie arbeiten, und zwar täglich! Erfolgspersönlichkeiten wissen, warum sie tun was sie tun. Sie kennen ihre Werte, haben Ziele und sind inspiriert von ihrer Vision. Sie suchen nach keinen Ausreden – sie handeln.

„Wer nicht weiß, in welchen Hafen er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“
(Seneca)

Am Weg zum Ziel kann es zu Kursänderungen kommen. Es gibt Hürden zu überwinden oder unerwartete Chancen die sich für dich auftun, die eine Korrektur deine Plans vorsehen. Stelle dich darauf ein.

 

Schritt 3

Ziele planen und umsetzen

Plane Ziele, die dich dorthin bringen, wo du sein möchtest. So planst du deine Ergebnisse:

S – spezifisch und schriftlich
Konkret formuliert, positiv, in der Gegenwarts- und Ich-Form schriftlich festgehalten. Das Ziel klar und einfach definieren, so einfach, dass ein Kind es verstehen würde.

Beispiel:

Mein Ziel ist, dass ich nächstes Jahr mehr verdiene.
Ich bin … Jahre und verdiene Euro … 
falsch: Mein Ziel ist Mehrumsatz in 2021.
richtig: Ich bin Unternehmer der Firma … und erreiche bis zum … einen Umsatz von Euro …

falsch: Wir werden 2021 bester …
richtig: am … sind wir bester …

Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Prüfe beim Ziele festlegen, dass es sich um ein Ziel, und um keine To-Do handelt. Wenn du dir zum Ziel machst, dir mehr Erholung zu gönnen, dann handelt es sich um eine To-Do: zB 2 x wöchentlich …

Du erkennst den Unterschied in der Zeitdefinierung. Eine To-Do ist umgehend umsetzbar (oder kann Teil eines Ziels sein), während ein Ziel mehr Planung, mehr Schritte zur Umsetzung und Erreichung braucht.

 

M – messbar
Woran kann der Erfolg, die Erreichung des Ziels erkannt oder gemessen werden? Lege dafür schriftlich Punkte fest. Und, feiere diese Zwischenerfolge angemessen.

 

A – attraktiv
Sinnerfüllung und persönlicher Nutzen: Je mehr Gründe dafürsprechen, um so größer ist die Bereitschaft und Motivation das Ziel zu erreichen. Vor allem dann, wenn Schwierigkeiten auftauchen. In Zeiten von Herausforderungen, brauchst du ein starkes: „Darum mache ich es! Dafür lohnt es sich! Dafür bin ich bereit immer wieder mein Bestes zu geben!“

Ist dein persönlicher Nutzen (Sinngebung) zu gering, fehlt der notwendige Antrieb, fehlt es dir an Motivation. Mache dir eine Liste aller Vorteile und Nutzen, welche du durch die Zielerreichung erfährst.

  • Wie ist es, wenn du das Ziel erreicht hast? Was ist dein Nutzen? Dein Wofür?
  • Warum möchtest du genau dieses Ziel erreichen?
  • Es muss deinen persönlichen Werten entsprechen!

 

R – realistisch

  • Ist es wirklich in dieser Zeit möglich oder braucht es Zwischenziele?
    Neue Ziele verlangen eine neue Geisteshaltung und daher neues Wissen.
  • Welche Kenntnisse brauchst du? Wie, wo kannst du das nötige Wissen erlangen?
    Lege entsprechend Zwischenziele und konkrete Maßnahmen fest.

 

T – terminierbar
Termin bis wann genau das Ziel (und die Zwischenziele) erreicht sein soll.

Beantworte darüber hinaus folgende wichtige Fragen und beziehe die Lösungen in deine Planung mit ein: 

  • Welche Herausforderungen, Probleme könnten bei der Zielverfolgung auftauchen? (Plane bereits jetzt deine Lösungen.)
  • Wer könnte dagegen sein? Wer könnte dafür sein?
  • Was hilft dir bei der Erreichung? Warum?
  • Welche Menschen können dir dabei helfen? Wann und wie holst du dir ihre Hilfe?
  • Welche Unterstützung oder Kooperation ist hilfreich? Wer ist dort, wo du sein möchtest?
  • Wenn du dir dieses Ziel setzt – was erwartet dich am Weg dorthin?
  • Warum möchtest du dieses Ziel unbedingt erreichen?

Dein Warum, ist dein stärkster Antrieb – deine Inspiration! 

 

Tipp für Führungspersönlichkeiten: Bei Mitarbeiter:innenn ist es enorm wichtig zu fragen, welche Hindernisse für sie aufkommen könnten?! Wer sie davon abhalten könnte? Wer oder was ihnen dabei helfen kann? Hier ist entscheidend, welche Bedenken sowie Hilfen vom jeweiligen Mitarbeiter genannt werden. (Wichtig: Frage, bevor du als Führungskraft mögliche Lösungen gibst.) Höre genau zu, welche Sorge deine Mitarbeiter:in hat. Bewerte nicht. Finde heraus, welche Unterstützung geeignet und förderlich ist. Es ist Aufgabe der Führung, Entwicklung und Förderung zu geben.

 

Schritt 4

Ziele visualisieren

  • Gehe geistig in die Zukunft an den Punkt, wo du dein Ziel erreicht hast. Schaue von dort zurück auf die Jetzt-Zeit und überlege dir, welche Schritte wichtig sind, um dort hinzukommen, wo du geistig in der Zukunft stehst.
  • Schaffe dir starke, geistige Bilder davon, wo du dein Ziel(e) als erreicht siehst. Damit gibst du deinem Unterbewusstsein den Auftrag zur Kreation. Rufe diese Bilder immer wieder vor deinem geistigen Auge hervor.
  • Fühle dein Ziel, dein erwünschtes Ergebnis, als erreicht! (Wie wirst du dich fühlen, wenn du das Ziel erreicht hast?) Je stärker dein Empfinden, um so mehr Kraft und Energie wirst du entwickeln. Verstärke deine inneren Bilder mit so viel positiven Emotionen wie nur irgend möglich.
  • Visualisiere auch die Menschen und Dinge, die dir bei der Erreichung deiner Ziele Unterstützung geben und notwendige Kenntnisse vermitteln.
  • Nimm dir täglich Zeit für diese Visualisierung – Aktivierung. (Du wirst mit jeder Wiederholung mehr Intensität und Kraft verspüren.)

 

Finde heraus was du unbedingt willst. Stimmen deine Motive (Absichten, Beweggründe, Werte), deine Einstellung, und deine Ausdauer, folgt auch das erwünschte Resultat. Darunter sind Ziele eine große Hilfe, um Verzettelung zu vermeiden und Entscheidungsfähigkeit zu steigern: Sage JA, wenn es dich deinem Ziel näherbringt. Sage NEIN, wenn es das nicht tut.

Wer etwas tut, was er noch nie getan hat, braucht Unterstützung, um zu werden was er noch nicht ist. Greife auf Menschen, Organisationen, Dinge zurück, die dir dabei nötige Hilfe geben. Pflege gute Beziehungen und stärke dein Umfeld, denn alleine kann man viel – doch nur gemeinsam alles erreichen.

Ziele können Leben verändern.
In welche Richtung – bestimmst in jedem Moment du.

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