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Ursachen für Ergebnisse – Thema Ziele

Wer Ziele setzt schafft Ursachen für spätere Ergebnisse! „Was möchte ich wirklich in meinem Leben?“ Ziele geben dem Leben die gewünschte Richtung vor. Überlege gut, denn deine Ziele bestimmen, was du von nun an täglich tun wirst.

Wer keine eigenen Ziele hat (selbstbestimmt) verfolgt unweigerlich fremde Ziele (fremdbestimmt). Dabei ist Erfolg möglich, doch werden immer wieder Emotionen von Unzufriedenheit, Neid oder Frust auftauchen, da fremde Ziele niemals die Befriedigung und das Glück vermitteln, was eigene Ziele vermögen.

Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie. (Nietzsche)

Den Tag zu überstehen, um am Abend vor dem Fernseher zu entspannen, kann ein Ziel sein. Sich ungesund zu ernähren, weil gesunde Ernährung bloße Übertreibung für dich bedeutet, kann dein Ziel sein. Geld den Vorrang vor harmonischen Beziehungen zu geben, kann auch ein Ziel sein. Die Frage, die du dir dabei ehrlich stellen solltest, lautet: „Ist es genau das, was ich will? Das, was ich unbedingt möchte?“

Tipp für Führungspersönlichkeiten: Ich empfehle dir, deine Mitarbeiter dazu aufzufordern, eigene Ziele zu verfolgen – während sie die Unternehmensziele erreichen. Perspektiven zu geben, mit welchen sie durch ihre Arbeit im Unternehmen persönliche Ziele erreichen können. Das ist eine Form der Motivation die Mitarbeiter stark an das Unternehmen bindet – weil sie wollen und nicht müssen. Dabei werden Leidenschaft, Kreativität und weitere Ressourcen beim Mitarbeiter gefördert. Was positive Effekte auf beiden Seiten bewirkt. Andernfalls sind Mitarbeiter lediglich Leistungserbringer in Richtung Unternehmen. Sie machen ihre Arbeit, benötigen dafür jedoch laufend (!) Motivation von außen.

Checkliste zur Planung und Visualisierung:

Ziele setzen

Beachte das Folgende:

  • Habe eine positive Einstellung: Die Welt um mich ist reich! Ich bin voller Zuversicht und denke in Lösungen! Ich habe es verdient! Ich bin es Wert! Mir stehen mehr Möglichkeiten zur Verfügung als ich in einem Leben nutzen kann! Ich vertraue mir und weiß, mein Können steht mir jederzeit zur Verfügung!
  • Achte darauf, dass deine Ziele und persönlichen Werte in Einklang sind.
  • Sorge für ein Gleichgewicht in allen Lebensbereichen. Qualität vor Quantität!
  • Ziehe deine Talente, Erfahrungen und Interessen aktiv mit ein.
  • Stelle dich darauf ein, dass du deine Komfortzone verlassen musst – mehrmals. Handle entsprechend.

Ziele er-kennen

Wenn du weißt, was dich glücklich macht, kennst du deine Ziele.

1. Beschreibe detailliert den für dich besten Zustand für jeden einzelnen Lebensbereich. (Gesundheit, Beziehung/Familie, Arbeit/Beruf, Finanzen/Besitz, Persönlichkeit)

Beispiel:

Wenn ich mich rundum wohlfühle, vollkommen gesund und fit bin, dann …

Wenn ich mich in jeder Hinsicht wertschätze und respektiere, werde ich … machen und kann ich … erreichen.

Meine Beziehung ist … und ich fühle mich dabei … Wir verbringen gemeinsam Zeit und machen …

In meinem Beruf bin ich … dabei gelingt mir … und ich bin erfolgreich in …

Nur wer weiß was er möchte, kann erreichen was er will.

Bestimme für jeden Lebensbereich was du genau möchtest. Beschreibe ausführlich deine beste Vorstellung – wenn alles möglich wäre.

2. Lebensbereiche prüfen

Wie ist die Ist-Situation? Verschaffe dir mit Hilfe dieser Methode einen aktuellen Überblick. Welches Ziel hat jetzt für dich Priorität?

Bewerte dafür die angeführten fünf Lebensbereiche von 1 bis 10. (1 bedeutet sehr schlecht, sehr unzufrieden und 10 bedeutet sehr zufrieden, ausgezeichnet.) Höre hier bewusst auf dein Herz-/Bauchgefühl und bewerte ohne langes Nachdenken.

a) Gesundheit

b) Beziehung/Familie

c) Arbeit/Beruf

d) Finanzen/Besitz

e) Persönlichkeit (ich)

Um eine rasche Verbesserung zu erfahren ist es nützlich mit dem Lebensbereich zu starten, wo die geringste Zufriedenheit herrscht! D. h. du setzt dir als Erstes Ziele für diesen Lebensbereich, welcher aktuell die niedrigste Bewertung bekommen hat. (Der Bereich mit der schlechtesten Bewertung ist der Bereich mit den meisten Problemen – und hat somit Priorität.)

Plane Ziele, die dich dorthin bringen wo du sein möchtest. 

Ziele planen

S – spezifisch und schriftlich: Konkret formuliert, positiv, in der Gegenwarts- und Ich-Form schriftlich festgehalten. Das Ziel klar und einfach definieren, so einfach, dass ein Kind es verstehen würde.

Beispiel:

Mein Ziel ist, dass ich nächstes Jahr mehr verdiene.

Ich bin … Jahre und verdiene Euro … 

Mein Ziel ist Mehrumsatz in 2021.

Ich bin Unternehmer der Firma … und erreiche bis zum … einen Umsatz von Euro …

Wir werden 2021 bester …

2021 sind wir bester …

Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Prüfe beim Ziele festlegen, dass es sich um ein Ziel und um keine To-Do handelt. Wenn du dir zum Ziel machst, dir mehr Erholung zu gönnen, dann handelt es sich dabei um eine To-Do: zB 2 x wöchentlich …

Du erkennst den Unterschied in der Zeitdefinierung. Eine To-Do ist umgehend umsetzbar (oder kann Teil eines Ziels sein), während ein Ziel mehr Planung, mehr Schritte zur Umsetzung und Erreichung braucht.

M – messbar: Woran kann der Erfolg, die Erreichung des Ziels erkannt oder gemessen werden? Lege dafür Punkte fest.

A – attraktiv: Sinnerfüllung und persönlicher Nutzen: Je mehr Gründe dafürsprechen, um so größer ist die Bereitschaft und Motivation das Ziel zu erreichen. Vor allem dann, wenn Schwierigkeiten auftauchen. In Zeiten von Herausforderungen, brauchst du ein starkes: „Darum mache ich es! Dafür lohnt es sich! Dafür bin ich bereit immer wieder mein Bestes zu geben!“

Ist dein persönlicher Nutzen (Sinngebung) zu gering, fehlt der notwendige Antrieb, fehlt es dir an Motivation. Mache dir eine Liste aller Vorteile und Nutzen, welche du durch die Zielerreichung erfährst.

Wie ist es, wenn du das Ziel erreicht hast? Was ist dein Nutzen? Dein Wofür?

Warum möchtest du genau dieses Ziel erreichen? (Es muss deinen persönlichen Werten entsprechen!)

R – realistisch: Ist es wirklich in dieser Zeit möglich oder braucht es Zwischenziele?! Neue Ziele verlangen eine neue Geisteshaltung und daher neues Wissen.

Welche Kenntnisse brauchst du? Wie, wo kannst du das nötige Wissen erlangen?

Lege entsprechend Zwischenziele fest.

T – terminierbar: Termin bis wann genau das Ziel (und die Zwischenziele) erreicht werden soll. 

Beantworte darüber hinaus folgende Fragen und beziehe die Lösungen in deine Planung mit ein: 

Welche Herausforderungen, Probleme könnten bei der Zielerreichung auftauchen?

Wer könnte dagegen sein? Wer könnte dafür sein?

Welche Menschen können dir dabei helfen?

Welche Unterstützung oder Kooperation ist hilfreich?

Wenn du dir dieses Ziel setzt – was erwartet dich am Weg dorthin?

Tipp für Führungspersönlichkeiten: Bei Mitarbeitern ist es enorm wichtig zu fragen, welche Hindernisse für sie aufkommen könnten?! Wer sie davon abhalten könnte? Wer oder was ihnen dabei helfen kann? Hier ist entscheidend, welche Bedenken sowie Hilfen vom jeweiligen Mitarbeiter genannt werden. (Wichtig: Bevor, du als Führungskraft mögliche Lösungen gibst!) Höre genau zu, welche Sorgen der Mitarbeiter hat und welche Hilfen er wünscht oder braucht. Bewerte nicht! Biete dafür deine Hilfe bei der Lösung.

Ziele visualisieren

  • Gehe geistig in die Zukunft an den Punkt, wo du dein Ziel erreicht hast. Schaue von dort zurück auf die Jetzt-Zeit und überlege dir, welche Schritte wichtig sind, um dort hin zu kommen, wo du geistig in der Zukunft stehst.
  • Schaffe dir geistige Bilder davon, wo du dein Ziel(e) als erreicht siehst. Damit gibst du deinem Unterbewusstsein den Auftrag zur Kreation. Rufe diese Bilder immer wieder vor deinem geistigen Auge hervor.
  • Fühle dein Ziel als erreicht! (Wie wirst du dich fühlen, wenn du das Ziel erreicht hast?) Je stärker dein Empfinden, um so mehr Kraft und Energie wirst du entwickeln. Verstärke deine inneren Bilder mit so viel positiven Emotionen wie nur irgend möglich.
  • Visualisiere auch die Menschen und Dinge, die dir bei der Erreichung deiner Ziele Unterstützung geben und notwendige Kenntnisse vermitteln.
  • Nimm dir täglich Zeit zur Visualisierung – Aktivierung. (Du wirst mit jeder Wiederholung mehr Intensität verspüren.)

Finde heraus was du – von Herzen – unbedingt willst. Danach erst, legst du benötigte Ziele fest. Stimmen die Motive (Absicht, Beweggründe, Werte), folgt auch das erwünschte Resultat. Deine Ziele können Leben verändern. In welche Richtung, bestimmst du.


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