Selbsterkenntnis Selbstwahrnehmung Selbstführung

Ver-Führung zwecklos: Kluge Selbstführung (2)

(Teil 2 von 3)

die Selbsterkenntnis

Sie ist das Vermögen sich selbst ehrlich zu hinterfragen. Selbst zu erkennen, wenn man sich ‘in etwas verrannt hat’ oder ‘sich getäuscht hat’ und vieles, vieles mehr! Den meisten Menschen fällt es leichter sich selbst zu kritisieren. Leider, denn es verringert das Selbstwertgefühl, schadet der physischen sowie psychischen Gesundheit und verhindert das Erkennen von echten Chancen. Wie? Beispielsweise lässt eine Ent-täuschung bisher (für dich!) Unsichtbares sichtbar werden, wodurch du neue, bessere Entscheidungen treffen kannst.

Wer seine Selbstwahrnehmung trainiert stärkt damit sein Selbstbewusstsein!

Wer oder was tut mir gut?

Wer oder was tut mir nicht gut?

Was möchte ich?

Was möchte ich nicht?

Um sich selbst besser kennenzulernen ist Ehrlichkeit zu sich selbst eine Voraussetzung. Ohne Kritik, ohne Schuldzuweisung, mit Mitgefühl sich über sich selbst im Klaren sein/werden.

Wann bin ich ich selbst?

Wann falle ich in alte Muster oder negative Verhaltensweisen?

Weißt du, dass es Momente gibt, in denen du nicht mehr du selbst bist?

Beispiel: Du gehst in die City für Erledigungen und hast vor dich danach mit einem Freund im Lieblingscafé zu treffen. Du fühlst dich gut und freust dich über ein Wiedersehen. Du gehst von Laden zu Laden und arbeitest deinen Einkaufszettel ab. Nur eine Stunde später spürst du plötzlich, wie dein gutes Gefühl von zuvor stark sinkt – augenscheinlich ganz ohne Grund. Bis zum Treffen mit dem Freund bist du gereizt und erschöpft. Du nörgelst und hast nur noch Kritik für alles und jeden über … Was war passiert?

Sehr leicht lassen wir uns unbewusst von fremden Emotionen anstecken. Was denkst du wie viele Menschen beim Einkaufen Stress empfinden oder sich aus irgendeinem Grund gerade unwohl fühlen?

Bei solchen Beispielen erinnern sich meine Kunden oft an Meetings, Geschäftsgespräche, Familienfeste, wo sie plötzlich in einer nicht mehr so angenehmen, selbstbewussten Stimmung waren, als noch kurze Zeit davor.

Als Erstes gilt es sich selbst gut wahrnehmen zu können, um überhaupt zu bemerken, dass sich mein Zustand rapide verändert. Als Zweites zu erkennen, dass ich mich auf den (wie in diesem Beispiel) negativen Einfluss von außen unbewusst einlasse. Hier ein paar Gründe, warum das manchmal leichter und schneller passiert, als an anderen Tagen (bevor wir klären, was Drittens zu tun ist.)

Verführer die von Selbsterkenntnis abhalten:

  • fehlendes Selbstwertgefühl
  • Stress, Kraftlosigkeit, Manipulation
  • mangelnde Selbstwahrnehmung
  • fehlendes Wissen der eigenen Werte und Wünsche (kein Fokus)

die Selbstkontrolle

Menschen vermögen es Kraft und Ausdauer aufzubringen, auch dann noch, wenn längst alles in ihnen Stopp schreit.

Du bist es, der entscheidet wann genug ist!

Jeder hat sein eigenes Pensum an Kraft und Ausdauer, daher ist Vergleich mit anderen nicht möglich – sogar sehr gefährlich. Jeder von uns nimmt anders wahr – ist individuell.

Selbstkontrolle ist eine Entscheidung. Mit dieser Entscheidung übernimmst du die Kontrolle. Somit hast du Einfluss auf das Ergebnis!

Weil du es dir wert bist.

Mit Hilfe deines geistigen Vermögens hast du die Fähigkeit Dinge umfassend zu erkennen, und auch das Potential, diese in Harmonie zu bringen. Ist es ein täglicher Kampf – ist es vielleicht nicht dein richtiger Weg. Macht es dich krank – darfst du dich jederzeit um-entscheiden.

Wandle negative Erfahrung in positiven Erfolg.

Lass dich von Misserfolg nicht abbringen und hole dir regelmäßig professionelles Feedback zu deinen Vorhaben, denn persönliche blinde Flecke werden gerne übersehen und können sich negativ auf das Ergebnis auswirken. Je kleiner das Problem, um so einfacher die Lösung.

Tausche dich mit Menschen aus, die da sind, wo du gerne sein möchtest. Sprich mit Menschen, die das haben, wovon du träumst. Lasse dich von negativen Meinungen nicht verunsichern. Erwarte, dass dich Menschen komisch, eigenartig … finden, die selbst keine Verantwortung für sich übernehmen wollen. Diese Menschen finden immer jemanden, der Schuld für ihr Unglück ist. Du kannst sie nicht vom Gegenteil überzeugen so lange sie lieber am Problem festhalten, anstatt eine Lösung zu nutzen.

Bekannte Verführer bei der Entwicklung von Selbstkontrolle sind:

  • Rechtfertigungen, Ausreden, Schuldzuweisungen
  • fehlende Eigenverantwortung
  • Analysen der Vergangenheit
  • kein Selbstvertrauen
  • Mangel an Selbstliebe

… mehr in Teil 3

(Auch als absichtl!ch-Gastartikel zum Nachlesen bei ‘Frau-im-Business‘.)


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